Architekturentwurf, 1. Xella Studentenwettbewerb im Wintersemester 2003 | 2004


Leipzig

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Die Grundidee des Entwurfes ist der Dialog, die Kommunikation der aus den verschiedensten Nationen stammenden Bewohner während der olympischen Spiele und auch danach zu fördern. Besonderes Augenmerk legen wir dabei auf die Wohn- und Lebensbedürfnisse der verschiedensten Nationen. Auf die Bedürfnisse des Einzelnen, der Familie und der Gemeinschaft.

Das städtebauliche Konzept bestand darin den Übergang vom Stadt- zum Landschaftsraum auch in der Gebäudestruktur ablesbar zu machen. Durch das langsame Aufbrechen der städtischen Strukturen in den Landschaftsraum entstehen Plätze, Parkflächen und Wohnhöfe. Diese dienen der Kommunikation. Basis ist die Idee einer gewollten Nachbarschaft. Jedem Bewohner soll dabei selbst über das Maß seiner Kontaktfreudigkeit entscheiden.

Jede Wohneinheit besitzt einen festen Erschließungskern, in dem sich eine Nasszelle sowie eine Küchenzelle angegliedert. Die kleinste Wohnzelle ist 10 m x 5 m groß und basiert auf dem Achsraster von 1,25 m x 1,25 m. Je nach den verschiedenen Bedürfnissen der Bewohner lässt sich diese Grundeinheit durch fügen, stapeln und drehen flexibel erweitern und kombinieren. Somit entstehen Gebäude und Wohneinheiten für einzelne Personen, Familien und Gruppen. In Bezug auf die Nachhaltigkeit eines solchen Stadtquartiers, wurden bewusst von uns flexible Bauelemente gewählt um nach Olympia eine größtmögliche Flexibilität bei Umnutzung von Wohnräumen zu gewährleisten. Teile von Gebäuden können auch vollständig abgetragen werden um zum Beispiel Platz für einen PKW Stellplatz oder interne Freiflächen zu ermöglichen.

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