Städtebaulicher Entwurf mit Exkursion im Sommersemester 2003


Holland Almelo

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Start des Entwurfes mit einem Kurzworkshop über zwei Tage im Entwurfsgebiet, bei dem sich für die Stadt Almelo eine sehr nachhaltige und ökologische Konzeptidee herauskristallisierte. Das Wasser ist in holländischen Städten zwar fast überall gegenwärtig, wird aber von der Bevölkerung kaum noch wahrgenommen. Um diesen Missstand zu beseitigen versuchte ich mich in ersten Gedankenansätzen mit dem Thema Wasser in der Stadt vertraut zu machen. In erster Linie waren diese davon geprägt, wie Wasser auf städtische Strukturen trifft. Weitere Fragestellungen ergaben sich aus dem Entwurfsprozess. Wie sind Baustrukturen in bestehende Stadtfelder zu integrieren? Wie entsteht daraus ein homogenes aber nicht monotones Stadtbild? Wie reagiert man auf die Wünsche der Bevölkerung? Wie behält man bei allen diesen Faktoren ein neues Stadtfeld noch flexibel?

Wesentliche Strukturen wurden miteinander verknüpft. Die überflüssigen Sportflächen im südlichen Entwurfsgebiet werden als Platzhalter für die neuen Bebauungsfelder benutzt. Umgeben von unterschiedlichen Wasserqualitäten erhält jedes Baufeld eine eigene Qualität. Die weiter im Norden liegenden Reihenhaussiedlungen wurden mit neuen flexiblen Reihenhauswohnungen ergänzt. Sie vervollst?ndigen die Qualität dieses Stadtfeldes. Ergänzend wird hier das Element Wasser als Erholungs- und Aktivfläche benutzt. Der passive Charakter der Wasserflächen im Süden erhält in Richtung des Zentrums einen aktiven Aspekt.

Über einen Bauphasenplan wird der Umbau organisiert. An jeder Stelle kann noch nachträglich interveniert, oder abgebrochen werden. Wichtig ist aber, dass die nicht kostenintensiven Maßnahmen zur Wohnumfeldverbesserung als erstes umgesetzt werden. Da diese auch zur Verbesserung des Gesamtimages des Stadtquartiers beiträgt.

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