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Diplom Sommersemester 2004
Potsdam - Babelsberg
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Der Entwicklungsbereich Babelsberg gibt genug Anlässe für eine intensive Untersuchung und Neuorientierung der vorhandenen Strukturen. Es wurden bereits verschiedene Projekte bezüglich der Entwicklung des Gebietes in die Wege geleitet. Analysen wurden durchgeführt, Rahmenpläne erstellt, Entwürfe für Teilbereiche des Gebietes entwickelt.
Mit der Diplomarbeit möchte wir (Kathrin Müller und Christian Schneider) der Stadt eine neue Richtung vorzeigen, wie man zukünftig mit dem Gebiet umgehen kann. Ein innovatives, nachhaltiges Konzept, das sich aus der These "Funktionstrennung oder Funktionsmischung" entwickelt hat, gibt dem Entwicklungsbereich eine Identität, die sich in der Gesamtstadt Potsdam vermarkten lässt.
Bei der Auseinandersetzung mit dem Thema, zu dem es in der Literatur viele sowohl positive wie auch negative Beispiele gibt, galt es nicht die Richtigkeit alle dieser Thesen zu bestätigen oder zu widerlegen, sondern über dem Oberbegriff des Images oder der Identität eines Gebietes, einen Lösungsvorschlag für ein ungeordnetes städtisches Feld zu präsentieren.
Dabei sollten bekannte und neue Instrumente bei der Entwicklung oder auch Reaktivierung eines heterogenen Gebietes erkannt und angewandt werden. Das Ergebnis sollte dabei nicht die Qualität des Quartiers verändern, sondern eher stärken und neue Qualitäten hervorbringen. Die Frage nach einer Identität und einem Image für das Gebiet steht dabei im Vordergrund.
Unser Anliegen war die Entwicklung eines städtebaulichen Entwurfs, welcher Anregungen für eine praktische Umsetzung von theoretischen Begriffen geben soll.
"Wenn ich sage, Optimismus ist Pflicht, so schließt das nicht nur ein, dass die Zukunft offen ist, sondern auch, dass wir sie alle mitbestimmen für das, was kommt."
Karl R. Popper in seinem Buch "Alles Leben ist Problemelösen"
"Ausschlaggebend ist der Glaube an die Realutopie.
Ohne Ziel kann man sich nicht auf den Weg machen."
Sommer | Weißer | Holletschek: Architektur für die Arbeitswelt | Seite 16
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